Mit einem Babysitter-Kurs mehr Jobs bekommen

Wenn du Aufträge als Babysitter suchst, wirst du schnell merken, dass es Eltern sehr wichtig ist, wem sie ihr Kind anvertrauen. Du würdest das sicher nicht anders machen. Meist wirst du gleich beim ersten Gespräch gefragt, welche Erfahrung du mit Kindern hast und ob du schon einmal als Babysitter tätig warst. Schüler, die jüngere Geschwister haben, können bei dieser Frage von ihren Erfahrungen zuhause berichten. Du kannst sagen, dass du schon früh Verantwortung für deine jüngeren Geschwister übernommen und oft auf sie aufgepasst hast.

Wenn du bisher nur wenig Erfahrung mit kleinen Kindern hattest oder deine Chancen auf einen Job erhöhen möchtest, empfehle ich dir einen Babysitter-Kurs zu besuchen. Hier erhalten auch jüngere Schüler und Anfänger wichtiges Wissen über die Arbeit als Babysitter. Zudem wirst du praktisch ausgebildet und erhältst am Ende des Kurses ein Babysitter-Diplom. Mit einem solchen Diplom kannst du deine Bewerbung aufwerten und hast bessere Chancen als Babysitter ausgesucht zu werden. Eltern werden dir ihre Kinder viel lieber anvertrauen, wenn sie sich sicher sind, dass diese bei dir in guten Händen sind.

Das lernst du in einem Babysitter-Kurs

Du wirst erfahren, wie man ein Baby hält, wie man es füttert, wickelt und badet. Außerdem lernst du, wie du auf Notfälle richtig reagierst und welche Erste Hilfe bei Krankheit, einem Unfall oder bei Vergiftungen wichtig ist. Dir wird beigebracht, wie du dich Kindern verschiedener Altersstufen gegenüber angemessen verhältst. Zum Beispiel befinden sich Kinder im Alter von etwa 2 Jahren in der sogenannten Trotzphase. Wenn diese Kinder schreien und toben, musst du dich ganz anders verhalten als bei einem Baby, das gerade lautstark weint und vielleicht Schmerzen hat. Du erfährst, was Kinder in welchem Alter schon können und worauf du noch achten musst. So wirst du im Umgang mit Babys und Kindern viel sicherer und gelassener. Während deiner Ausbildung zum Babysitter wird dir auch gezeigt, welche Spiele, Bücher und Bastelideen für die Kleinen geeignet sind und wie du dich am besten mit ihnen beschäftigen kannst.

Als Babysitter hast du auch Rechte und Pflichten. Welche das genau sind, ist ebenfalls Teil einer solchen Ausbildung. Beispielsweise hast du eine Aufsichtspflicht. Außerdem gibt es noch ein paar Tipps, wie viel Geld für deine Arbeit angemessen ist und ob du sonst noch etwas beachten musst.

Wo kann man eine Babysitter-Ausbildung machen?

Babysitterkurse werden von verschiedenen Einrichtungen angeboten. Die Ausbildung dauert insgesamt ungefähr 16 Unterrichtsstunden. Meistens findet so ein Kurs entweder an einem Wochenende oder über mehrere Wochen verteilt, an einem regelmäßigen Wochentag, statt. Der Kurs kostet dich etwa zwischen 15 und 40 Euro. Vielleicht können dich deine Eltern oder andere Verwandte bei diesen Kosten unterstützen oder dir das Geld dafür ausleihen, denn der Kurs lohnt sich für dich auf jeden Fall. Wenn du mehr Jobs als Babysitter bekommst, wirst du das Geld für den Kurs sehr schnell wieder einnehmen.

Die Ausbildung wird vom DRK, dem Deutschen Kinderschutzbund, der Johanniter Unfallhilfe und der Arbeiterwohlfahrt angeboten. Oft gibt es auch Kurse bei der Volkshochschule. Zusätzlich zur Ausbildung als Babysitter wird dir manchmal angeboten, dich an suchende Eltern zu vermitteln. Dies ist ein freiwilliges Angebot, das dir die Suche nach Jobs vereinfacht. Kurse in deiner Nähe findest du unter folgenden Links. Du kannst auf diesen Seiten einfach deine Postleitzahl in das Suchfeld eingeben und erhältst dann weitere Informationen und eine Telefon-Nummer, unter der du dich zu einem Babysitter-Kurs anmelden kannst.

DRK:

http://www.drk.de/angebote/kinder-jugend-und-familie/babysitterausbildung-und-vermittlung.html

Johanniter:

http://www.johanniter.de/aus-und-weiterbildung/fuer-beruf-und-alltag/babysitterkurs/

Arbeiterwohlfahrt:

http://www.awo.org/

Deutscher Kinderschutzbund:

Telefon: 030/214 809 – 0 Unter dieser Telefon-Nummer kannst du direkt nachfragen, wo ein Kurs in deiner Nähe angeboten wird.

Volkshochschule:

http://www.vhs.de/

Das Mindestalter für die Teilnahme an Babysitterkursen ist 14 Jahre. Am Ende bekommt jeder Teilnehmer ein Zertifikat oder ein Diplom ausgestellt. Darauf wird dir bestätigt, dass du ein qualifizierter Babysitter bist, dem man seine Kinder anvertrauen kann.

Weitere Nebenjobs für Schüler:

- Nachhilfe für jüngere Schüler
- Babysitter (hier klicken für eine genaue Anleitung)
- Mit einem Babysitter-Kurs mehr Jobs bekommen
- Als Gametester Geld verdienen
- Aushilfsjobs im Restaurant als Spülkraft
- Nebenjob im Supermarkt (Regale einräumen)
- Zeitung austragen
- Nebenjobs in der Nachbarschaft
- Nebenjobs im Internet
- Aushilfsjob im Kino
- Nebenjob beim Steuerberater
- Nebenjob an der Tankstelle
- Aushilfe im Eiscafe
- Gartenarbeit (Rasenmähen etc.)
- Nebenjob bei McDonald
- Wieviel Geld dürfen Schüler im Nebenjob verdienen ?